Warum stellen wir die Qualität von Sprudelwasser in Frage?

Es kursieren immer noch Gerüchte über die angeblich schlechten Auswirkungen dieses eigentlich unschuldigen Getränks. Doch wie können wir die Menschen darüber informieren, dass es sich dabei nur um Wasser handelt? Und eigentlich ist das sogar mehr als nur Wasser. Kohlensäurehaltiges Wasser hat sogar eine Reihe von Vorteilen, die weitgehend unbekannt sind.

Was ist Sprudelwasser?

Sprudelwasser ist genau das - ein kohlensäurehaltiges Wasser. Das Prickeln entsteht durch das Lösen von Kohlendioxid im Wasser unter Druck, wodurch später Blasen entstehen. Ansonsten wird nichts weiter hinzugefügt oder entfernt. Für alle, die ihre Getränke etwas prickelnder lieben, entsteht dadurch ein angenehmes Kribbeln im Mund. Sprudelwasser wird auch als kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Selters oder Soda verkauft. Mithilfe von Sirup oder natürlichen Zutaten können Sie damit selbst gemachte Limonaden, prickelnden Eistee, Cocktails und aromatisiertes Mineralwasser herstellen.

Vier Mythen über Sprudelwasser

Es gibt viele Irrtümer in Bezug auf Sprudelwasser, sodass wir uns bemühen, diese Dinge in Ordnung zu bringen. Ob es sich dabei durch die irreführende Nutzung des Wortes Soda oder um andere Gründe handelt, ist dabei gleich. Es gibt nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse, welche die zahlreichen Mythen über kohlensäurehaltiges Wasser tatsächlich untermauern.

Irrtum 1 - Sprudel dehydriert

Einer der am weitesten verbreiteten Mythos. Sprudelndes Wasser spendet genauso gut Flüssigkeit wie stilles Wasser.

Irrtum 2 - Sprudel macht die Knochen porös

Ein zweites Problem betrifft den Kalziumgehalt unserer Knochen, der durch Kohlensäure angeblich reduziert wird. Dies ist jedoch nur für andere kohlensäurehaltige Getränke relevant. Studien deuten darauf hin, dass Getränke wie zuckerhaltige Colas zu einem Kalziumabbau führen, vor allem wenn sie regelmäßig konsumiert werden. Wenn es um Mineralwasser geht, sind sich die Wissenschaftler jedoch einig, dass dieses keinen schlechten Einfluss auf die Knochen hat.

Irrtum 3 - Sprudel ist schlecht für die Nieren

Es gibt Gerüchte, dass kohlensäurehaltiges Wasser die Wahrscheinlichkeit von Nierensteinen erhöht. Tatsache ist jedoch, dass es keine Beweise für diese Behauptung gibt. Während andere kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke tatsächlich einen solchen negativen Effekt haben können, ist kohlensäurehaltiges Wasser sogar ein gutes Mittel, um das Risiko von Nierenerkrankungen durch seine hydratisierende Wirkung zu verringern.

Irrtum 4 - Sprudel greift die Zähne an

Sprudelndes Wasser enthält keinen Zucker und sein Säuregehalt ist vernachlässigbar klein. Als solches zerstört es weder den Zahnschmelz, noch verstärkt es Karies. Kurz gesagt, Sprudel hat keine negativen Auswirkungen auf die Zähne, soweit die Wissenschaft dies nachweisen kann.

Warum wir kohlensäurehaltiges Wasser lieben

Viele von uns kennen den Rat, dass wir mehr als acht Gläser Flüssigkeit pro Tag trinken sollten, und Mineralwasser gehört dabei auch dazu. Wenn Sie eine ungesunde Vorliebe für kohlensäurehaltige Colas haben, ist sprudelndes Wasser die perfekte Alternative, um diese aufzugeben.

Sprudelndes Wasser gilt auch als Heilmittel für Menschen mit Verstopfung. Es gibt unzählige Gründe, die dafür verantwortlich sein können, der Mangel an Flüssigkeit steht dort jedoch ganz oben auf der Liste. Das Ersetzen von Softdrinks durch kohlensäurehaltiges Mineralwasser ist ein sicherer Weg, um Verstopfung loszuwerden und das sogar noch effektiver als stilles Wasser allein. Mit sprudelndem Wasser wird nicht nur der Durst gelöscht, sondern auch der Körper mit einer Vielzahl von natürlich vorkommenden Elektrolyten versorgt. Diese sind für eine gute Gesundheit unerlässlich und sorgen dafür, dass Sie sich wach und erfrischt fühlen.